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Viele Eigentümer oder Mieter fürchten sich vor der Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres. Aus eigener Kraft ist effizientes Energiesparen oft nicht mehr möglich. Eine abgeschaltete Heizung, sobald man das Haus verlässt, macht sich auf der Heizkostenabrechnung nicht bemerkbar.

Vor allem vor 1980 erbaute Wohnhäuser, so genannte Altbauten, verbrauchen oftmals die vierfache Menge an Heizenergie wie beispielsweise Neubauten. Dabei entweicht bis zu 20 % der Wärmeenergie über das Dach.

Hier hilft nur eine effiziente und gleichzeitig nachhaltige Maßnahme, um wieder Herr über die eigenen Heizkosten zu werden: Unter Berücksichtigung der Energieeinsparverordnung dämmen!

Die Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) trat am 1. Februar 2002 in Kraft. Der Gesetzgeber bezieht sich dabei auf das Energieeinsparungsgesetz (kurz EnEG) und gibt klare Standardanforderungen zum Energiebedarf eines Gebäudes vor. Die EnEV bezieht sich dabei auf Wohngebäude, Bürogebäude und einige Betriebsgebäude.

Die EnEV ist ein wichtiges Instrument der Energie- und Klimaschutzpolitik und fasst die bis dahin gültige Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung zusammen. Die EnEV 2002 wurde in den folgenden Jahren spezifischer und so verabschiedete das Bundeskabinett in den folgenden Jahren weitere Änderungen der Energieeinsparverordnung.

Bei der Dämmung eines Steildachs ist der maximale U-Wert von 0,24 W/m²K vorgegeben. Dabei kann die Dämmung auf, zwischen oder unter den Sparren oder – je nach Wunsch des Bauherrn und Architektur des Daches – als Kombination eingesetzt werden. Ist jedoch bei einer Zwischensparrendämmung nicht genügend Platz vorhanden, so reicht laut der EnEV 2014 auch eine höchstmögliche Schichtdicke des Dämmstoffs (mindestens WLG 035).

Bei der Dämmung eines Flachdachs ist ein maximaler U-Wert von 0,20 W/m²K vorgeschrieben.

Doch: Was ist eigentlich der U-Wert?

Der U-Wert ist der Wärmeduchgangskoeffizient eines homogenen bzw. inhomogenen Bauteils. Einfach ausgedrückt berechnet man den U-Wert wie folgt: zuerst teilt man bei jedem Material (z.B. Holz, Mauerwerk, Dämmung, etc.) die Dicke des Materials durch die jeweilige Wärmeleitzahl. Die Wärmeleitzahl lässt sich leicht im Internet herausfinden und beschreibt das Vermögen eines Baustoffes, thermische Energie mittels Wärmeleitung zu transportieren. Die Ergebnisse der verschiedenen Materialien, die so genannten WärmedurchLASSwiderstände, addiert man nun zum WärmedurchGANGSwiderstand. Dazu fügt man dann den festgelegten inneren bzw. äußeren Durchlasswiderstand, welcher jeweils zwischen 0,10 und 0,25 bzw. 0,04 und 0,08 liegt. Der U-Wert ist dann der Kehrwert des Durchgangswiderstandes.

Also:

1. Wärmedurchlasswiederstand R = Dicke Material/ Wärmeleitzahl Material
2. Wärmedurchgangswiderstand Rt = Rinnen+ R1 + R2 + … + Raußen
3. Wärmedurchgangskoeffizient U = 1/ RT

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